Smart Mobility – intermodales Verkehrsnetz

Bereits im Jahre 2007 schuf eine multinationale Expertengruppe für ein gemeinsames intermodales Verkehrsnetz der EU eine Datenspezifikation, unterteilt nach Straßen-, Schienen-, Wasser-, Luftverkehr und Leitungssystemen, die vier Ziele verfolgt:

  • Die grenzüberschreitende und intermodale Verflechtung der Verkehrssysteme,
  • eine eindeutige Objektreferenzierung zur Vermeidung von Mehrfachdefinitionen der Geometrien und Identitäten
  • die Lineare Referenzierung der Eigenschaften von Verkehrsobjekten und Ereignissen längs der Verkehrswege jeweils von einem definierten Ausgangspunkt aus und
  • die Möglichkeit der Zuordnung semantischer Begriffe zu den einzelnen Elementen der Verkehrssysteme

Mit Hilfe dieses Netzes können gleichermaßen digitale wie analoge Messtechniken verwendet werden, um feste und bewegliche Objekte sowie Ereignisse auf und neben den Mittellinien sämtlicher Verkehrswege -auch dreidimensional und innerhalb von Gebäuden -eindeutig und genauestens zuzuordnen.


Und das funktioniert so:

Jede Kreuzung eines Verkehrsweges besitzt neben der Geokoordinate auch eine Identität und einen Namen. Ausgewiesen werden zudem die am Kreuzungspunkt sämtliche anhängenden Verkehrswege mit ihren Identitäten, ihrer Länge sowie dem Anfangs-und Endpunkt.

Beliebige Objekte können in ihrer Position durch analoge oder digitale Messung der Entfernung vom Anfangs-oder Endpunkt und dem seitlichen Abstand von der Mitte der Wegequerschnitts ermittelt werden.


Ausführlich siehe PermanentNet


Smart Mobility - Vorzüge für den Kfz- und Bahnverkehr

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