Smart City, ein urbanes System, immer in Bewegung

Bevor wir in den einzelnen Bereichen ins Detail gehen, gilt es Gemeinsamkeiten zu erkunden.

In allen siedlungsstrukturellen Systemen –selbst in statischen Gebäuden -fließen Ströme, seien sie informationeller, elektronischer oder physischer Natur (z.B. Wärme) . Deshalb unterliegen diese Ströme unabhängig vom handlungs-oder verhaltensbezogenen Zielen und Zwecken den Gesetzen, wie sie auch für Flüssigkeiten und Gasen bestehen.

Sind die Ströme ausgehend von einer Quelle mit einem Potential ungefasst, dann breiten sie sich dem Gesetz der Entropie folgend in alle Richtungen gleichmäßig aus und verlieren mit wachsender Entfernung von der Quelle überproportional an Energie.



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Sind diese Ströme jedoch begrenzt von Kapazitäten, wie Behälter, Leitungen, Kanäle, Straßen, Schienen, Barrieren, Sperren, etc., dann beeinflussen diese das Strömungsverhalten (z.B. Durchflußmenge und Geschwindigkeit) entscheidend.



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Gibt es mehrere Durchflußmöglichkeiten, dann suchen sich die Ströme stets den Weg des geringsten Widerstandes.



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Nimmt das Potential an der Quelle so stark zu, daß die Kapazität an der engsten Stelle nicht mehr den Durchfluß gewährleistet, dann sucht sich der Strom einen Ausweich, z.B. in Gegenrichtung, es sei denn, die Kapazität versagt und der Strom tritt ins Freie.

Gibt es mehrere Quellen und Ziele, dann wachsen zwar die möglichen Bezüge (Quell-Zielbeziehungen) überproportional an und werden komplex, müssen dennoch nicht kompliziert sein, weil sich die meisten Systeme nach den Strömungsgesetzen selbst regulieren.

Probleme ergeben sich im Regelfall nur, wenn der planende Mensch mit hohen Erwartungen und begrenzten oder unzureichenden Mittel knappe Kapazitäten schafft.

Aber wie entstehen Verkehrsmengen und -dichten in einem Siedlungssystem?


Smart City - das Problem der Dichte


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